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Zwischen Selfie & Gruppenbild
Warum diese Kur ganz besonders war und was ich aus Kerala mitnehme Die wenigen Tage, die mir zur Vorbereitung meiner Reise nach Indien blieben, waren ziemlich vollgepackt: mit der Planung für 2027, der Vorbereitung neuer Seminare und natürlich mit der Zeit für meinen Wusel, der trotz aller Unterstützung im Moment tatsächlich ganz schön zu kurz kommt. Bis zum Frankfurter Flughafen war es vor allem die Routine, die mich in Bewegung hielt. Einchecken, Sicherheitskontrolle, Abflu
Onam – das Treatmenthouse putzt sich raus
Bevor Onam ins Treatmenthouse einziehen konnte, musste allerdings erst noch ein Kampf auf Leben und Tod für klare Verhältnisse sorgen. Aarun, kampferprobt in den virtuellen Stadien dieser Welt, forderte Achu, den unerschrockenen, berühmten Heiler aus Kerala, heraus. Und der Einsatz hätte kaum höher sein können: Sollte Achu verlieren, musste er widerwillig ein Steak verspeisen. Sollte Aarun verlieren, musste er für eine ganze Weile auf sein intensives Training in den virtuelle


Poliert, gekocht und leergeräumt
Zuerst wurde ich poliert Nach Vijay’s Foot Therapy folgte eine Behandlung mit heißen Kräuterstempeln. In der ayurvedischen Tradition werden solche Anwendungen unter anderem als Kizhi bezeichnet. Je nach Zusammensetzung werden Blätter, Kräuter, Gewürze oder andere pflanzliche Bestandteile in kleine Stoffbeutel gefüllt, erwärmt und mit Öl oder einer anderen Flüssigkeit kombiniert. Die heißen Kräuterbeutel erreichen mal streichelnd, mal klopfend, aber in der Regel mit vollem Kra


Die Wundertüte
Der Morgen ist mein Freund Ich habe es immer genossen, wenn die Stadt wach wurde, die Gerüche der Bäckereien durch die Straßen ziehen, die Sonne sich langsam herauskämpft und ich meinen ersten Kaffee irgendwo zu mir genommen habe. Eine Zeit, in der nur vertraute Menschen anrufen, ansonsten herrscht angenehme Funkstille. Heute machte ich um 6:00 Uhr meine Inspektionsrunde durch das Treatmenthouse und beobachtete, wie die Sonne sich immer mehr ihren Weg bahnte. Der Staff kommt


Ayurveda in Kerala
Warum gerade jetzt die richtige Zeit dafür ist Ich sitze auf meinem kleinen Balkon im Treatmenthouse in Kerala. Draußen ist es warm, die Luft ist feucht, und immer wieder zieht Regen über das Land. Was für uns zunächst nach schlechtem Urlaubswetter klingt, gilt hier als eine ganz besondere Zeit: als die beste Phase des Jahres für eine ayurvedische Behandlung. Denn während wir zu Hause nach dem gregorianischen Kalender leben, richtet sich Kerala zusätzlich nach dem Malayalam-K


Bayern,Köln, Frankfurt, Dehli, Treatmenthouse
Wieder zu Hause und trotzdem irgendwie auf dem Sprung. Die Gedanken waren noch bei dem, was gewesen war, und bei dem, was kommen wird – packen, aufräumen, Dinge organisieren, und was man alles so tut. Und dann ging es schon wieder los. Ein letztes Mittagessen gegenüber vom Bahnhof und dann der Abschied von meinem lieben Wusel. Ich kann mich wirklich mehr als glücklich schätzen über diese Liebe, die mir auch diese Freiheitsgrade schenkt. Mit dem Zug nach Frankfurt – der üblic


Das kleine ABC unserer Radtour
A wie Anfang Wie anfangen? Man weiß ja nie so genau, ob der Anfang das Ende ist oder das Ende der Anfang. Wie auch immer. In Aschau saß ich nach unserer letzten, sehr intensiven Etappe auf dem Balkon unserer Unterkunft. Ich hatte das Gefühl, man wollte uns überreden zu bleiben. Schaute ich nach links, sah ich das typische Bild mit den Kirchtürmen. Schaute ich nach vorn, lag das wunderschöne Bergpanorama vor mir – und ich fühlte mich einfach gut. Die Gedanken kreisten um all d


Zwischen Sonne und Regen
Gib jedem Tag die Chance, der beste in deinem Leben zu werden Pünktlich um 8:30 Uhr haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Es gibt Morgen, da muss man gar nichts erzwingen – die Beine drehen einfach, die Luft ist noch kühl, und man merkt schon nach den ersten Kilometern, dass der Tag es gut mit einem meint. Unser Ziel heute: Garmisch-Partenkirchen. Bei wunderschönem Wetter ziehen die Bergkämme rechts und links an uns vorbei, ganz gemächlich, als würden sie uns begleiten wo


Wo die Berge mitfahren
Was für ein grandioser Tag war das ! Man kann wirklich nur dankbar sein für das, was man erleben und wirklich machen kann. Und jetzt sitze ich in der Sonne, schau auf die Berge genieße die Stille. Gestartet sind wir morgens in Nesselwang, in der Alpenrose. Und ich war schon sehr gespannt auf das, was mich am Abend erwartete — aber dazu später mehr. Nach Füssen zu radeln war bereits der Knaller. Über schöne Radwege rollten wir entspannt und doch zügig voran. Nach 25 km standen


Wir sind wieder im Tritt
Ein abwechslungsreiches Programm Dieses Jahr haben wir uns wirklich ein sehr abwechslungsreiches Programm für unsere Etappen zusammengestellt. Tommi schwärmt immer wieder von den tollen Landschaften, die wir durchfahren. Zuerst den Rhein hinauf, dann auf der Schweizer Seite um den wunderschönen Bodensee — und inzwischen haben wir uns im Allgäu auf 1.000 Meter hochgearbeitet. Die Bregenzer Festspielbühne Eigentlich wollte ich unbedingt wieder auf die Bregenzer Festspielbühne


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